Rattenfallen und Rattengift in Häusern

portrait of a black rat

Mit Fallen und Gift die Rattenplage bekämpfen

Ratten und Mäuse stellen eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar. Die Nager halten sich in der Nähe menschlicher Wohnungen auf.

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Dort finden sie Nahrung, Wärme und Verstecke – alles, was sie für sich und ihren Nachwuchs brauchen. Ratten und Mäuse vermehren sich rasant. Eine Wanderratte wirft in der Regel viermal im Jahr. Jeder Wurf umfasst bis zu zehn junge Ratten.

Diese sind nach vier Monaten geschlechtsreif und sorgen für weiteren Nachwuchs. Die Nager entwickeln sich innerhalb kurzer Zeit zu einer Plage.

Diese weitet sich aus, wenn die Bewohner nichts dagegen unternehmen. Selbst ausgelegte Köder in Rattenfallen und Rattengift in Häusern stellen für Bewohner und deren Haustiere unkalkulierbare Risiken dar.

 

Die verschiedenen Variationen der Rattenfallen

Für das Bekämpfen der Rattenplage existieren verschiedene Rattenfallen, wie

–        Lebendfallen

–        Elektrofallen und

–        Schlagfallen.

Die gängigste Variation stellen Schlagfallen dar. Sie sind größer und stabiler als die bekannten Mausefallen sowie in ihrer Funktionsweise ähnlich. Ein spezieller Köder in der Falle lockt die Nager an. Um an das Futter zu gelangen, treten sie auf den Auslösemechanismus, der die Schlagbügel hochschnellen lässt und die Ratte tötet.

Hygienisch und für Menschen angenehm zu handhaben, ist die elektrische Rattenfalle. Für diese Fallen sind vier Batterien notwendig, die ausreichend Energie zum Töten von Mäusen und Ratten durch einen Stromschlag aufbringen. Das ist eine saubere und humane Methode, um die Ratten zu eliminieren. Der Stromschlag tötet die Tiere innerhalb von Sekunden. Ebenfalls human sind Lebendfallen.

Diese funktionieren ähnlich wie ein Käfig, der die Ratte lebendig einschließt. Während die Entsorgung der toten Tiere aus Schlag- und Elektrofallen im Müll erfolgt, ist dies bei lebenden Tieren nicht der Fall. Für Laien bedeutet der Lebendfang von Ratten und Mäuse eine problematische Entsorgung.

Ratten und Mäuse aus den Häusern mit Gift vertreiben.

Das Verwenden von Kontaktgiften als Schaum, Paste oder Pulver ist gefährlich. Insbesondere gilt dies, wenn Laien Regeln und Vorschriften beim Auslegen des Giftes missachten. Qualifizierte und für den Gebrauch von Rattenfallen und Rattengift in Häusern geschulte Schädlingsbekämpfer halten die Gefahr gering.

Der im Rattengift enthaltene Wirkstoff ist ein Rodentizid. Dieses Gift besteht aus Antikoagulantien / Cumarine – einer Substanz, welche die Blutgerinnung beeinträchtigt und außer Kraft setzt. Die Ratte verblutet innerlich. Das Gift als Schaum versprüht der Profi auf den Laufwegen der Ratten, in Mauerbrüchen und direkt in die Rattenlöcher. Beim Passieren dieser Stellen nehmen die Ratten das Gift mit ihrem Fell auf. Sobald die Ratte ihr Fell putzt, gelangt der Wirkstoff in ihren Kreislauf und tötet den Nager einige Stunden nach Aufnahme des Giftes.

Die Profis übernehmen das Bekämpfen der Nager

Für die Bekämpfung der Nager mit Rattenfallen und Rattengift in Häusern ist die richtige Dosierung wichtig. Eine hohe Giftdosis lässt die Ratte im Extremfall nahe des vergifteten Köders sterben. Das hindert andere Ratten daran, zur Futterstelle zu gehen. Ratten sind schlaue, scheue und misstrauische Tiere.

Sie schicken einen ihrer Artgenossen voraus, um das Futter zu testen. Überlebt dieser, wagen sich die anderen Ratten an den Köder. Stirbt der Vorkoster, ist der Köder nutzlos, da sich keine Ratte an ihn heranwagt.

Der Einsatz von Rattenfallen und Rattengift in Häusern gehört zu den Arbeiten professioneller Schädlingsbekämpfer. Legen Laien Rattengift aus, haften sie für Schäden, die durch das nicht sachgerechte Auslegen desselben entstehen. Das kann bis zu Schadensersatzklagen führen. Schädlingsbekämpfer halten sich an die gesetzlichen Bestimmungen für den Gifteinsatz gegen Ratten und Mäuse.

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