Rattengift im Garten auslegen

Ratto

Rattengift im Aussenbereich stellt eine Gefahr dar

Ratten stellen eine Gefahrenquelle mit gesundheitlichen und materiellen Auswirkungen dar. In vergangener Zeit hielten diese sich in ländlichen Gebieten auf; heute erobern sie die Städte. Sie bauen ihre Nester dort, wo sie ausreichend Futter finden. Beliebte „Einkaufszentren“ der Ratten bestehen aus überfüllten Mülltonnen in den Wohnbereichen. Dank dieser kostenfreien Nahrungsquelle sorgen sie für Nachwuchs. Der Wurf einer Ratte erreicht mit 22 Jungtieren eine stattliche Größe.

 

Ratten nisten sich in Haus und Garten ein

Ratten bauen ihre Nester in geschützten Bereichen wie Rohren und Kellerräumen. Im Außenbereich nutzen diese schlauen Tiere Bauten anderer Spezies. Sie leben in verlassenen Maulwurfstunneln oder denen der Wühlmäuse. Für Menschen stellen die Nagetiere eine gesundheitliche Gefahr dar. Wissenschaftlern zufolge übertragen Ratten 70 Krankheiten direkt sowie indirekt. Beispiele dafür sind Salmonellen und die Pest.

 

Die Rattenplage ist konkret

Hauseigentümer ergreifen bei einem eindeutigen Vorhandensein von Ratten entsprechende Maßnahmen. Rattengift im Garten auslegen gehört zu den Methoden, die sie für das Vernichten der Population anwenden. Das Anwenden der vor 2013 gekauften Gifte untersagt der Gesetzgeber seit dem 1. Januar des Jahres. Privatpersonen stehen Rattengifte auf Warfarin-Basis zum Kauf zur Verfügung. Die hochgiftigen Produkte mit anderen Grundlagen eignen sich ausschließlich für Fachkräfte oder professionelle Schädlingsbekämpfer. Private Käufer benötigen für den Erwerb einen diesbezüglichen Nachweis.

 

Köder auslegen in Haus und Garten

Laien, die Rattengift im Garten auslegen, schaden in der Regel sich und die Umwelt. Falsch angewendetes Gift kontaminiert das Erdreich. Es stellt für

  • Haustiere,
  • andere Wirbeltiere und
  • Menschen

eine tödliche Gefahr dar. Der Bewohner weiß: Ratten schicken in der Regel einen „Vorkoster“, der neue Nahrungsquellen testet. Verendet das Tier sofort nach der Futteraufnahme, meiden seine Artgenossen diesen Bereich. Auch finden sich bei schnell wirkendem Gift Kadaver um den Fressköder, den lebende Ratten nicht mehr annehmen.

 

Vor dem Auslegen die geltende Rechtslage beachten

Rattengift im Garten auslegen bedarf einer Erlaubnis, die in die Zuständigkeit des Ordnungsamtes fällt. Bevor Privatpersonen mit der Rattenbekämpfung beginnen, informieren sie sich bei der Stadt- oder Gemeinde-Verwaltung über aktuelle Rechtslagen und Bestimmungen. Die Mehrzahl der Kommunen besteht auf das Einholen einer Erlaubnis. Es gibt kein Gesetz, welches das Verwenden von Rattengift untersagt. Der Gesetzgeber verbietet jedoch, das Gift offen auszulegen.

 

Der Schädlingsbekämpfer vernichtet die Nagetiere professionell

Der bessere Weg führt Hausbesitzer zu einer professionellen Schädlingsbekämpfung, dessen Mitarbeiter sich der Rattenplage annehmen. Fachkräfte wissen, wie und wo sie die Köder verteilen, ohne anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Alle geschulten Schädlingsbekämpfer setzen im Außenbereich Fallen oder Köderboxen mit der giftigen Substanz ein. Rattengift im Garten auslegen, in einer Form, die keine Sicherheit für Kinder und Haustiere bietet, vermeiden die Profis. Des Weiteren kommen

  • Kontaktpulver und
  • Kontaktgel

auf den Laufwegen der Ratten zum Einsatz. Beide Produkte eignen sich, um die Nistplätze der Nager zu erreichen. Gel und Pulver nehmen die Tiere auf ihren Wegen zum Nest mit ihrem Fell auf. Durch den Putzreflex der Schädlinge gelangen diese Substanzen in den Körper der Nager. Folglich verenden sie.

 

Die Fachkräfte der Schädlingsbekämpfung setzen ein Rodentizid ein, ein Gift, das auf Vitamin-K-Antagonisten basiert. Diese hochgiftige Substanz tötet Mensch und Tier. Es stoppt die Blutgerinnung der Tiere – sie verbluten innerlich. Bis eine Wirkung einsetzt, vergehen sechs Stunden, nach 48 Stunden stirbt die Ratte. Das für Privatpersonen frei zugängliche Warfarin entspricht in abgeschwächter Form dem Rodentizid. Kommen Ratten mit Warfarin durch die Nahrungsaufnahme in Berührung, sterben sie. Zu den Symptomen zählen:

  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt und der Harnwege,
  • Blutungen im Schädel,
  • bei trächtigen Nagern Schädigung der ungeborenen Ratten.

Legen Laien diese Art von Rattengift in Haus oder Garten aus, setzen sie sich und ihre Familie einem hohen Risiko aus. Professionelle Kräfte erledigen die Aufgabe effektiver. Sie sorgen gleichzeitig für eine hohe Sicherheit der Anwohner.

 

Kurz und prägnant zum Thema Rattenplage

Ratten gehören zu den Krankheiten übertragenden Schädlingen, die des Weiteren hohen materiellen Schaden anrichten. Sie leben in Wohngebieten mit hohem Nahrungsangebot. Finden sie genug Futter für ihre Nachkommen, bleiben sie in der Gegend und sorgen für eine starke Vermehrung.

 

Um Ratten zu bekämpfen, beauftragen Hausbesitzer professionelle Schädlingsbekämpfer, die Rattengift im Garten auslegen. An Privatpersonen verkaufen Shops gemäß den Vorschriften vom 1. Januar 2013 ausschließlich Produkte für das Vernichten von Ratten auf Basis von Warfarin. Hochgiftige Substanzen bleiben den Schädlingsbekämpfern sowie Personen mit einem entsprechenden Nachweis vorbehalten. Damit die Nager Haus und Garten meiden, halten Hausbewohner ihre Mülltonnen fest verschlossen. Damit verwehren sie den Ratten den freien Zugang zum Futter.