Waschbären im Haus

on Quartl (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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Bekämpfung und Vertreibung von Waschbären
bei einer Plage im Wohnbereich

Der Waschbär mit seiner schwarzen Maske und dem schwarz-grau geringelten Schwanz ist nur auf den ersten Blick ein putziger Geselle. Der nachtaktive Säuger ist ein geschickter Kletterer und verbringt in der freien Natur seine Nächte gerne auf Bäumen. Doch mehr und mehr dringt der Waschbär auch in Wohngebiete vor, wo er sich vom Hausmüll ernährt und Unterschlupf auf Dachböden oder in Gartenschuppen findet.

Manchmal verweilt das pelzige Tier nur für kurze Zeit in seinem Quartier. Gefällt ihm ein Plätzchen jedoch besonders gut, kann es sein, dass er dort überwintert oder seine Jungen aufzieht. Spätestens dann wird der ungebetene Gast zum Problem für die Hausbewohner.

 

Schäden für Hausbewohner

Ungewöhnliche Geräusche wie Rumpeln und Poltern in der Nacht machen die Bewohner meist auf den Bären aufmerksam. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, das Tier mit eigenen Augen zu sehen: Waschbären sind sehr scheu und verstecken sich, wenn sich Menschen nähern.

Kennt man allerdings die typischen Anzeichen, weiß man schnell, dass man es mit einem Waschbären zu tun hat. Haare, Krallenspuren und Pfotenabdrücke in und rund um das Haus können solche Indizien sein. Ärgerlich wird es, wenn der Eindringling Müll oder Komposthaufen durchwühlt. Ein großes Problem sind auch die wirtschaftlichen Schäden, die der Waschbär verursacht. Regelmäßig überprüfen die Tiere die Bausubstanz ihres Wohnraums und bearbeiten sie zu diesem Zweck mit Zähnen und Krallen. Die Folge sind zerfetzte Dachdämmungen, zerkratzte Holzbalken oder kaputte Elektrokabel.

Besonders die Hinterlassenschaften des pelzigen Tierchens sind für Hausbewohner unangenehm. Übelriechender Urin und Kot sollten schnellstmöglich mit Handschuhen und heißem Seifenwasser entfernt und in einer Plastiktüte im Müll entsorgt werden.

Was tun gegen den ungebetenen Gast?

Damit der ungebetene Gast gar nicht erst in den Wohnraum eindringen kann, sollte man vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Auf bauen.de kann man die wichtigsten Schritte der Waschbärenabwehr nachlesen.

Hat sich der Waschbär aber erst einmal eingenistet, ist auf jeden Fall ein Fachmann zu verständigen. Dieser spürt die Zugangswege des kleinen Kletterers auf und verschließt sie.

Bekämpfung – weiterführende Informationen:

Bekämpfung von Waschbären in Sachsen:
www.schaedlingsbekaempfung-dresden.de
Telefon: 0351 / 41 89 36 50

Die wichtigsten Schritte zur Bekämpfung:
http://www.bauen.de/ratgeber/wohnen-innenausbau/haushalt-haushaltsgeraete/artikel/artikel/waschbaer-im-haus-tipps-und-tricks-zum-umgang-mit-dem-pelzigen-gesellen.html

Bildlizenz: Bild von Quartl (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons